goldschmiede

7.11.2006

Das Probearbeiten

Es ist zwar schon eine Weile her (oha - 17 Jahre - as time goes bye!), aber diese 2 Tage sind mir noch sehr gut in Erinnerung.

Natürlich war noch kein richtiger Platz eingerichtet, so kam ich an den 'Wachsfeiltisch' etwas abseits. Die ersten Säge- und Feilübungen liefen recht gut ab - glaube ich zumindest ...

Obwohl ich sehr konzentriert arbeitete, konnte ich die ersten Eindrücke aufnehmen:

Der Geruch nach geschmolzenem Borax, das Spülmitel im Ultraschall, das Leder des Brettfells, das Holz der Tische und Feilnägel. Dazu die vielen im Hintergrund vorhandenen Gerüche nach Materialien zur Schmuckbearbeitung ergeben ein einzigartiges Aroma, das ich bisher noch nirgendwo gefunden hatte.

Das Licht in einer Goldschmiedewerkstatt ist ebenfalls etwas besonderes - konzentriertes Licht auf das kleine Stück Holz, an das bei der Arbeit das Werkstück gepresst wird. Die Kleine Flamme beim Löten, die größere
beim Ausglühen und Schmelzen.

[Fortsetzung folgt]

7.08.2006

Und wie ging es nun weiter?

Naja, da das Interesse nicht so besonders groß an der Goldschmiederei war, geriet das ganze erstmal in Vergessenheit ...

Während des Zivildienstes habe ich dann so gar nicht gewusst, was ich werden sollte. Meine soziale Ader wurde während der 20 Monate quasi verödet. Warum also nicht Goldschmied?

Also auf Lehrstellensuche und mit einem wirklich ausgesprochenen Glück eine wirklich gute gefunden!

So, und nun habe ich genug vorgeplänkelt und möchte sowieso über die Eindrücke in dieser Zeit schreiben.

Hiefür wird jeweils ein eigenes Kapitel verfasst.